Schlagwortarchiv für: Life Sciences

Der neue Vorstandsvorsitzende der Qiagen N.V., Jonathan „Jon“ Pratt, konnte mit seiner Führungserfahrung bei Waters, Pall und Beckman Coulter überzeugen. Er folgt auf Thierry Bernard, der fast sieben Jahre die Geschicke des deutschen Biotechpioniers lenkte. Zuletzt waren diesem Missmanagment und wohl eine private Liaison im Unternehmen (laut Manger Magazin) vorgeworfen worden.

QIAGEN bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten zum 1. September 2026.

Hitze, Dürre, Niedrigwasser, doch über die Nachrichtenkanäle flossen reichlich Meldungen in diesem Monat, die an dieser Stelle kurz und bündig zusammengefasst sind. Ausführlicher gibt es einige der Themen in den Tagesmeldungen.

Die Zukunft der Medizin entsteht dort, wo ­Forschung, Technologie und industrielle Umsetzung aufeinandertreffen. An ­dieser Schnittstelle positioniert sich die Steiermark als dynamischer ­Life-Science-Standort Europas.

Mitte Januar wird in Chemnitz der Standort der leap:up GmbH eröffnet. Regionale Akteure aus den Life Sciences schließen sich hier zusammen, um den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Wirtschaft zu beschleunigen und die Wirtschaftsregion Chemnitz nachhaltig zu stärken.

Der Life-Science-Sektor birgt enormes Wachstums- und Innovationspotential. Um dieses zu entfalten, sind leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen unverzichtbar. Dabei geht es um mehr als ­Laborflächen – entscheidend ist ein Umfeld, das Innovation beschleunigt.

Das BIO-Europe-Ticket für Wien ist gebucht und an den Partnering-Anfragen wird auf Hochtouren gearbeitet. Um die Meeting-Optionen bestmöglich auszuschöpfen, lohnt sich ein Blick auf Side Events und die regionale Biotechnologie-Szene.

Auch das EU-Parlament fordert bessere Bedingungen für die Biotechnologie und stößt damit in dasselbe Horn wie die kürzlich veröffentlichte neue Life-Sciences-Strategie der Europäischen Kommission. Alles wartet nun auf eine Konkretisierung der Maßnahmen und Reform der Regelungen im neuen „Biotech Act“ der EU.

Der Biotech-Act und die Life-Science-Strategie der Europäischen Union werden zukünftig in einem Maßnahmenpaket mit jährlich 10 Mrd. Euro aus bestehenden Haushaltsmitteln unterfüttert. Darauf hat sich nun nach langem Ringen die Europäische Kommission geeinigt.

Die Life Sciences zählen zu den wichtigsten wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärkefeldern Wiens. Der aktuelle Life-Sciences-Report bestätigt den nachhaltigen Wachstumskurs der Branche in der österreichischen Hauptstadt und liefert umfassende Kennzahlen und Analysen zur Entwicklung im vergangenen Jahr.

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